Wir proben einmal pro Monat im Progr, Raum 369 und gestalten alle paar Monate eine öffentliche, interaktive Präsentation.
Nächste Termine:
So, 14. Dezember, 14 – 16 Uhr: „italienische“ Probe (offen)
So, 25. Januar, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
So, 22. Februar, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
So, 22. März, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
So, 19. April, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
So, 31.Mai, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
So, 21. Juni, 14 – 16 Uhr: Probe (offen)
Nächste Auftritte:
So, 11. Januar, 15 – 17 Uhr: Missione Cattolica di Lingua Italiana di Berna,
Bovetstrasse 1, 3007 Bern
Auftritte in Altersinstitutionen:
Diese finden laufend statt – Informationen gerne auf Anfrage
In einer Art „offenem Training“ treffen sich Profis und Nicht-Profis der Künste, junge und betagte Menschen einmal pro Monat während dreier Jahre am Sonntagnachmittag. Wir gestalten gemeinsam Volkslieder, Arbeiterlieder, Schubert-Lieder, etc. und integrieren verschiedene Bevölkerungsgruppen der Stadt Bern und Umgebung. Wir benutzen dafür ein Spezialinstrumentarium aus Alltagsgegenständen und zu Figuren und Masken umgebauten kaputten Musikinstrumenten. Daraus entstehen auch Geschichten, die weit in die sozialgeschichtliche Vergangenheit führen. Jedes Lied / jede Instrumentalformat wird auf eine ungewöhnliche Weise umgesetzt. Wir möchten damit erreichen, dass bekannte Geschichten hinter bestimmten Liedern der Volkskultur gemeinsam interpretiert und ergänzt werden.

Eine Kerngruppe aus betagten Menschen und jungen Kulturschaffenden wird durch fluide Teilnehmende ergänzt. Es ist Teil des Konzeptes, dass das „offene Training“ am Sonntagnachmittag von Personen besucht werden kann, die wahlweise jedes Mal oder nur wenige Male teilnehmen. Über drei Jahre verteilt werden immer wieder neue betagte Menschen mit diversen Hintergründen und aus diversen gesellschaftlichen Klassen in die Gruppe eingeladen. Sie können regelmässig oder einmalig kommen. An den Treffen kommen auf diese Weise 15-20 Personen pro Monat zusammen, wobei die Zusammensetzung der Gruppe jedes Mal ein bisschen anders ist. Unter der Leitung einer Fachperson mit viel Erfahrung im Bereich Community Music, die in engem Austausch mit Fachpersonen aus der Sozialen Arbeit steht, spielen junge Kulturschaffende mit betagten Menschen .
Wir möchten uns mit diesem Projekt dafür einsetzen, dass sich die Generationen wieder mehr zuhören, dass Gruppen sich demokratisch organisieren und dass Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen immer wieder aushandeln, wie mit Traditionen umgegangen werden soll.
Das Projekt Lotter-Orchester wird gefördert durch:
Bundesamt für Kultur
Migros Kulturprozent
Stiftung WaliDad
Walder Stiftung
Burgergemeinde
Beisheim Stiftung
Stadt Bern Alter
Kultur Stadt Bern